Die eigene Website: Mehr als LinkedIn
Stand 2026-09-03
Die eigene Website: Mehr als LinkedIn ist eine Bauentscheidung, keine Marketingübung: Die organische Reichweite von LinkedIn-Textbeiträgen ist bei Accounts in Beratergröße über fünf Jahre um rund 60 % gesunken, und eine Suche nach "SAP Datasphere Berater Frankfurt" zeigt ein Profil möglicherweise nie an, wenn der Algorithmus entscheidet, es nicht auszuspielen. Fünf eigene Seiten - Positionierung, Nachweise, Über mich, Kontakt und optional Perspektiven - auf einem Stack, der 10-15 € pro Jahr (statische Website) oder 15-25 € pro Monat (Squarespace/Webflow) kostet, halten diese Sichtbarkeit dauerhaft unter der eigenen Kontrolle. Der kommerzielle Nutzen ist ein wärmeres Eingangsgespräch: Ein Käufer, der bereits eine Case Study gelesen hat, kommt vorverkauft an - das ist im Tagessatzgespräch eine echte Prämie wert. Die Disziplin wirkt in beide Richtungen: Was nicht auf der Website steht (der Tagessatz, zweiundzwanzig generische Projekte, Stockfotos), zählt genauso viel wie das, was dort steht.
Was Sie lernen
- Erläutern, warum eine eigene Website Positionierungshebel schafft, den LinkedIn allein nicht bieten kann, und unter welchen Umständen sich die Investition lohnt
- Eine minimale, hoch glaubwürdige Beraterwebsite mit den fünf Seiten gestalten, die Enterprise-Käufer überzeugen und Recruiter binden
- SEO-Grundlagen anwenden, die Ihre Seite in Suchanfragen zu Ihrer spezifischen SAP-Analytics-Spezialisierung und Geografie sichtbar machen
- Einen wartungsarmen technischen Stack einrichten, der keine laufende Entwicklerbeteiligung erfordert und 3-5 Jahre funktionsfähig bleibt
Der Unterschied zwischen einer Plattform, die Ihnen gehört, und einer, die Sie mieten
LinkedIn ist nicht Ihre Plattform. Es ist eine Plattform, die Sie mit Ihren Daten und Ihrer Aufmerksamkeit bezahlen und die Entscheidungen über Sichtbarkeit, Algorithmusgewichtung und Feature-Zugang trifft, auf die Sie keinen Einfluss haben. In den letzten fünf Jahren ist die organische LinkedIn-Reichweite für Textbeiträge bei den meisten Accounts in Beratergröße um rund 60 % gesunken. Die InMail-Kosten sind gestiegen. Der Algorithmus bevorzugt zunehmend Accounts, die für Premium oder Sales Navigator zahlen. Ihre 3.000 Kontakte sind ein Publikum, das LinkedIn Ihnen zu adressieren erlaubt hat - bis es entscheidet, die Bedingungen zu ändern.
Eine eigene Website ist Infrastruktur, die Ihnen gehört. Die Domain ist Ihre. Der Inhalt wird von Google unter Ihrem Namen indexiert. Layout, Botschaft und Handlungsaufforderungen sind Ihre. Wenn das Einkaufsteam eines DACH-Fertigungsunternehmens bei Google nach "SAP Datasphere Berater Frankfurt" sucht, taucht Ihr LinkedIn-Profil möglicherweise auf oder auch nicht - je nachdem, ob die Person bei LinkedIn eingeloggt ist und was der aktuelle LinkedIn-Algorithmus gerade ausspielt. Ihre eigene, richtig aufgebaute Website kann bei dieser Suche dauerhaft auf Seite eins von Google stehen, unabhängig von LinkedIns kommerziellen Entscheidungen.
Voraussetzungen
- Mittlere praktische Erfahrung in SAP-Analytics-Projekten
- Vorab Kernkonzepte prüfen: C079, C092, C087
Lernergebnisse
- Ein realistisches Szenario durcharbeiten: Ein unabhängiger SAP-Datasphere-Berater mit Spezialisierung auf DACH-Fertigungsmigrationen ersetzt eine ruhende, LinkedIn-only-Präsenz vor einem Q3 durch eine eigene Website.
- Das Anti-Muster erkennen und vermeiden: Den Tagessatz auf der Website veröffentlichen - verankert jede künftige Verhandlung bei oder unter dieser Zahl, bevor der Kunde den Wert des Mandats verstanden hat.
- Die zentrale Entscheidung des Moduls anwenden: Website bauen oder bei LinkedIn-only bleiben - wählen Sie Bauen, sobald die Nische spezifisch und suchbar ist - z. B.
- Meisterschaft mit dem KPI verfolgen: Zeit bis zum Seite-eins-Ranking (Ziel: Seite 1 bei Google für Name + Spezialisierung + Geografie innerhalb von 3-6 Monaten; Warnsignal: nach 6 Monaten immer noch ungerankt).
Vollständiges Modul für Mitglieder. Das vollständige Modul ergänzt: den Entscheidungsrahmen · das durchgehende Szenario · die KPI-Scorecard · die Anti-Muster · die Codeblöcke · die Wissenskontrolle · die Schemata.