SI-Partnerschaften: Playbook für Accenture, Capgemini, Deloitte
Stand 2026-09-03
SI-Partnerschaften: Playbook für Accenture, Capgemini, Deloitte liefert SAP-Analytics-Spezialisten eine firmenspezifische Übersicht, wie man bei jedem der drei großen SI tatsächlich zum Einsatz kommt — und was dieser Einsatz wert ist. Accenture und Capgemini staffen über ein formales Framework oder eine Agentur zu 60–75 % des Direktsatzes; Deloitte kauft namentlich benannte Expertise direkt ein, zu 85–95 % des Direktsatzes ohne Agenturmarge dazwischen. Die Entscheidung, die in der ersten Woche zählt: Welcher Einstiegspunkt — ein Industry-Vertical-Lead, ein über eine Staffing-Agentur erreichter Delivery-Lead oder eine persönliche Partnerbeziehung — zur eigenen Spezialisierung passt und wie viel Satz, Volumen oder Kundensichtbarkeit man dafür einzutauschen bereit ist.
Was Sie lernen
- Den richtigen internen Einstiegspunkt bei Accenture, Capgemini und Deloitte für einen SAP-Analytics-Spezialisten identifizieren — unterscheiden zwischen dem Industry-Vertical-Lead (Accenture), dem Projekt-Delivery-Lead über eine Staffing-Agentur (Capgemini) und der namentlich benannten Beziehung zu einem leitenden Partner (Deloitte).
- Einen firmenspezifischen Ansatz entwickeln, um in das Spezialisten-Lieferantenframework jeder Firma aufgenommen zu werden — einschließlich des formalen Alliance-Partner-Network-Prozesses bei Accenture, des Beeline- oder Agenturwegs bei Capgemini und des vertrauensbasierten persönlichen Beziehungswegs bei Deloitte.
- Die firmenübergreifende Vergleichsmatrix — Satzkomprimierung, Kundensichtbarkeit, Volumen und Vorlaufzeit — anwenden, um zu entscheiden, welche SI-Partnerschaft angesichts einer bestimmten Karrierestufe und eines bestimmten Kommerzialisierungsziels priorisiert werden sollte.
- Den Satz als spezialisierter Subunternehmer für jeden Firmentyp verhandeln, mit dem richtigen Hebel-Argument: Alternativkosten für den SI bei Accenture und Capgemini, namentlich benannter Expertenwert bei Deloitte.
Warum firmenspezifisches Wissen der entscheidende Vorteil ist
Jeder SAP-Analytics-Spezialist kennt den allgemeinen Rat: Beziehungen zu SIs aufbauen, auf deren bevorzugte Lieferanten-Frameworks kommen, Qualität liefern. Dieser Rat ist richtig und zugleich nutzlos, denn er gilt für jeden SI gleichermaßen und sagt nichts darüber aus, wie man tatsächlich an Aufträge von Accenture, Capgemini oder Deloitte kommt — drei Firmen mit grundlegend unterschiedlichen Delivery-Modellen, unterschiedlichen kommerziellen Beziehungen zu SAP, unterschiedlichen internen Kulturen und unterschiedlichen praktischen Zugangswegen für externe Spezialisten.
Dieses Modul behandelt keine allgemeine Prime-Sub-Theorie. Es geht um das, was für jede der genannten Firmen im EMEA-SAP-Analytics-Markt im Jahr 2026 spezifisch zutrifft — basierend auf ihrer öffentlichen Positionierung, ihren SAP-Partnerschaftsstufen und den operativen Realitäten, denen Berater in diesem Markt begegnen, wenn sie mit ihnen oder neben ihnen arbeiten.
Voraussetzungen
- Fortgeschrittene praktische Erfahrung in SAP-Analytics-Projekten
- Zunächst die Kernkonzepte durchgehen: C057, C076, C068
Lernergebnisse
- Die 4 SI-Einsatzmodi unterscheiden und den richtigen wählen.
- Sich bei Accenture, Capgemini, Deloitte, IBM, Sopra Steria, CGI als bevorzugter Lieferant referenzieren lassen.
- Die Kernentscheidung des Moduls anwenden: Welchen SI zuerst ansprechen — Deloitte zuerst anvisieren, wenn bereits eine Beziehung auf Partnerebene besteht: Es zahlt 85–95 % des Direktsatzes ohne Agenturmarge.
- Die Meisterschaft mit dem KPI verfolgen: Satzrealisierung im Vergleich zur Bandbreite (Ziel: Innerhalb der von der Firma erwarteten Bandbreite: 60–75 % des Direktsatzes bei Accenture oder Capgemini, 85–95 % bei Deloitte).
Vollständiges Modul für Mitglieder. Das vollständige Modul ergänzt: den Entscheidungsrahmen · das durchgehende Szenario · die KPI-Scorecard · die Anti-Muster · die Wissenskontrolle · die Schemata.