Analytics Legends Die Wissensplattform für SAP Analytics
Academy-Modul

Case Studies: Das ultimative Vertriebs-Asset

Case study flow: Problem, Action and Result combine into a case study asset placed across the awareness, consideration and decision stages of the sales funnel — architecture diagram for Case Studies: The Ultimate Sales Asset, Analytics Legends Academy module M219

Stand 2026-09-03

Ein Berater mit einem schriftlichen Case-Study-Portfolio verhandelt aus einer anderen Position als einer, der sagt: "Ich habe schon ähnliche Projekte gemacht" - der Unterschied ist Nachweis gegen Behauptung. Die Kerndisziplin ist das Gerüst Problem-Maßnahme-Ergebnis, ehrliche Quantifizierung und ein Freigabeprozess, der Konkretheit auch unter Vertraulichkeit ermöglicht. Eine einzige Case Study, die ein Ergebnis dokumentiert, das das Honorar weit übersteigt - ein Effizienzgewinn von 2 Mio. €/Jahr gegenüber etwa 120.000-150.000 € Honorar für das sechsmonatige Projekt, das ihn erzeugt hat -, macht aus dem Tagessatzgespräch eine Bestätigung statt einer Verhandlung. Dieses Modul liefert die Schreibstruktur, das Anonymisierungsskript und die Platzierung im Funnel, um dieses Asset aus dem gerade abgeschlossenen Projekt zu bauen - nicht aus dem, auf das man noch wartet.

Was Sie lernen

  • Eine Kunden-Case-Study anhand des Problem-Maßnahme-Ergebnis-Rückgrats strukturieren — das Problem in geschäftlichen Begriffen (nicht technischen) formulieren, die Maßnahme als Entscheidungserzählung statt als Liefergegenstände-Liste, und das Ergebnis mit quantifizierten Kennzahlen oder ehrlichen Fähigkeitsbeschreibungen, wenn harte Zahlen fehlen
  • Das Kundeneinverständnis-Gespräch navigieren, indem eine vollständig anonymisierte Version zur Prüfung angeboten wird, unter Nutzung konkreter Anonymisierungsstrategien (Beschreibung statt Firmenname, Spannen statt exakter Zahlen, Rolle statt Führungskraftname), die die Projektspezifität bei gewahrter Vertraulichkeit erhalten
  • Ergebnisse präzise und ehrlich zugeschrieben quantifizieren — Ihren konkreten Beitrag von Projektergebnissen auf Gesamtebene unterscheiden, erfundene Kennzahlen vermeiden und Fähigkeitsbeschreibungen nutzen, wenn Vorher-Nachher-Messungen fehlen
  • Ein Portfolio von drei bis fünf dokumentierten Projekten über den gesamten Verkaufsfunnel einsetzen: Kurz-Hook für die Bewusstseinsphase auf LinkedIn, vollständiges Dokument für die mittlere Abwägungsphase und ROI-Rahmung als Honorarverhandlungs-Anker in der Entscheidungsphase

Warum die Case Study das mächtigste Asset im SAP-Analytics-Funnel ist

Ein Lebenslauf sagt einem potenziellen Kunden, was Sie getan haben. Eine Case Study zeigt ihm, wie Sie denken, welche Probleme Sie lösen können und welche Ergebnisse Sie erzielt haben — für einen Kunden, der ihm ähnlich genug ist, dass er sich selbst in der Geschichte wiedererkennt. Dieser Unterschied ist im SAP-Analytics-Bereich enorm wichtig, wo die Projektkomplexität hoch ist, der Unterschied zwischen Beratern ähnlicher Seniorität oft im Urteilsvermögen und in der Methodik liegt statt in der Technologievertrautheit, und Kunden teure, langfristige Verpflichtungen eingehen.

Der typische SAP-Analytics-Berater hat keine einzige Case Study, weil niemand ihn gebeten hat, eine zu schreiben, und die Frage der Kundenvertraulichkeit sich wie eine unüberwindbare Hürde anfühlt. Beide Probleme sind lösbar. Eine gut strukturierte Case Study wirkt im gesamten Verkaufsfunnel — sie kann Inbound-Interesse erzeugen, ein Pitch-Deck stützen, Einwände in einem Verkaufsgespräch behandeln und als Beweispunkt in einer Honorarverhandlung dienen. Kein anderes Content-Asset leistet alle vier Dinge.

Voraussetzungen

  • Mittlere praktische Erfahrung in SAP-Analytics-Projekten
  • Zunächst die Kernkonzepte durchgehen: C058, C052, C077

Lernergebnisse

  • Ein realistisches Szenario durcharbeiten: Ein Berater hat gerade eine sechsmonatige SAP-BPC-Planungsimplementierung für einen mittelständischen Fertigungskunden abgeschlossen und noch nie eine Case Study geschrieben.
  • Das Anti-Muster erkennen und vermeiden: Aus der eigenen Perspektive statt der des Kunden schreiben — Die Case Study liest sich wie eine Lebenslaufzeile, nicht wie eine Geschichte, in der sich der potenzielle Kunde selbst wiedererkennt.
  • Die zentrale Entscheidung des Moduls anwenden: Namentliche vs. anonymisierte Case Study — die Wahl: standardmäßig anonymisiert (Beschreibung, Spannen, Rollen statt Namen).
  • Die Beherrschung mit dem KPI verfolgen: Portfoliogröße (Ziel: 3-5 dokumentierte Case Studies über verschiedene Projektarten hinweg; Warnsignal: null oder eine Case Study nach mehreren abgeschlossenen Mandaten).

Vollständiges Modul für Mitglieder. Das vollständige Modul ergänzt: den Entscheidungsrahmen · das durchgehende Szenario · die KPI-Scorecard · die Anti-Muster · die Wissenskontrolle · die Schemata.

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