Analytics Legends Die Wissensplattform für SAP Analytics
Academy-Modul

Delta Sharing in BDC

Delta Sharing zero-copy flow: provider to share to recipient, with governed access below — architecture diagram for Delta Sharing in BDC, Analytics Legends Academy module M041

Stand 2026-09-03

Delta Sharing ist das offene Protokoll, das den Zero-Copy-Anspruch von BDC real macht — ein Open-Source-Standard (von Databricks stammend, keine proprietäre SAP-API), der Empfängern Live-Lesezugriff ohne Kopieren/Verschieben von Daten gewährt. Drei Rollen: Provider, Share, Recipient. In BDC macht es gesteuerte SAP Data Products (M033) für SAP Databricks, externes Databricks, andere Clouds und Partner zugänglich — jeder liest an Ort und Stelle. „Offenes Protokoll" ist die Anti-Lock-in-Eigenschaft: Empfänger benötigen weder SAP noch überhaupt Databricks. Zero-Copy ≠ unkontrolliert: Shares sind gesteuert, pro Empfänger, abgegrenzt, widerrufbar, nach Least Privilege (M081), im Catalog klassifiziert (M080), an die DSGVO gebunden (M082). Teilen für Live-gesteuerten Zugriff ohne Kopie; nicht reflexartig extrahieren (Duplikate, Drift, Semantikverlust). Ehrliche Grenze: Das Protokoll löst die Bewegung; der Berater entwirft den Fluss (Latenz/Kapazität/Governance). ETL zugunsten gesteuerter Shares abzulösen ist die Cross-Stack-Architekten-Kompetenz.

Was Sie lernen

  • Das Provider/Share/Recipient-Modell erklären und warum es Extraktions-Pipelines ablöst
  • Einen gesteuerten Share (pro Empfänger, abgegrenzt, widerrufbar) unter Nutzung der Katalogklassifizierung und von Least-Privilege-Rollen entwerfen
  • Die Anti-Patterns erkennen, die einen Zero-Copy-Gewinn in ein Governance- oder Kapazitätsversagen verwandeln
  • Delta-Sharing-Expertise als Cross-Stack-Architekten-Kompetenz in einem Tagessatzgespräch positionieren

Modulüberblick

Delta Sharing ist das offene Protokoll, das das „Zero-Copy"-Versprechen von BDC real macht — und es zu verstehen, ist das, was einen Berater, der plattformübergreifenden Datenfluss architektieren kann, von einem unterscheidet, der reflexartig immer noch zur Extraktions-Pipeline greift. Es ist ein Open-Source-Sharing-Protokoll, das von Databricks stammt und keine proprietäre SAP-API ist, das es einem Provider erlaubt, einem Empfänger Live-Lesezugriff auf Daten zu gewähren, ohne sie zu kopieren oder zu verschieben. Für einen Berater mit klassischem SAP-Integrationshintergrund ist das ein echter Denkwandel: Die Standardantwort auf „Wie bringe ich diese Daten in jenes System?" ist nicht mehr „Eine Pipeline bauen", sondern „Wer muss sie lesen, und kann er sie an Ort und Stelle lesen?".

Voraussetzungen

  • Fortgeschrittene praktische Erfahrung mit SAP-Analytics-Projekten
  • Zuerst die Kernkonzepte durcharbeiten: C016, C015, C012

Lernergebnisse

  • Das Provider/Share/Recipient-Modell erklären und warum es Extraktions-Pipelines ablöst.
  • Einen gesteuerten, pro Empfänger vergebenen Share mit Katalogklassifizierung und widerrufbaren Grants entwerfen.
  • Die Kernentscheidung des Moduls anwenden: Share vs. Extrakt — Delta Sharing für live gesteuerten Zugriff wählen, nicht reflexartige physische Extraktion (dupliziert, driftet, verliert Semantik).
  • Die Beherrschung mit dem KPI verfolgen: Extraktion abgelöst (Ziel: Live-Shares ersetzen nächtliche Extrakte; Warnsignal: Es werden weiterhin neue Extraktions-Pipelines gebaut).

Vollständiges Modul für Mitglieder. Das vollständige Modul ergänzt: den Entscheidungsrahmen · das durchgehende Szenario · die KPI-Scorecard · die Anti-Muster · die Codeblöcke · die Wissenskontrolle · die Schemata.

In der App öffnen →